Der FC Liverpool denkt offenbar über einen Verkauf von Stürmer Luiz Suarez nach. Das berichtet "ESPN".

Der Nationalspieler Uruguays hatte zuletzt wiederholt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, weil er zunächst Manchester Uniteds Patrice Evra rassistisch beleidgt haben soll und dann im Rückspiel gegen die "Red Devils" einen Handschlag mit dem Verteidiger verweigerte.

Da Suarez den Klub-Verantwortlichen von Liverpool zuvor zugesichert hattte, er werde sich durch den Händedrück mit Evra versöhnen, waren diese dementsprechend sauer.

"Wir sind extrem enttäuscht, dass Luiz Suarez Patrice Evra vor dem Spiel nicht die Hand gegeben hat. Der Spieler hat uns vorher gesagt, dass er es machen werde, hat sich dann aber entschieden, es nicht zu tun", erklärte Manager Ian Ayre.

Bislang hatte Liverpool Suarez unterstützt, aber nun scheint der Uruguayer seinen Kredit vollends verspielt zu haben. Nach einem Bericht des "Daily Mirror" sind die "Reds" nun wohl geneigt, Suarez loszuwerden, nachdem er "seinem Manager angelogen und den Klub hintergangen" habe.

So hat Liverpool wohl bereits ein internes Disziplinarverfahren gegen den erst im Sommer aus Amsterdam gekommenen Stürmer eingeleitet.

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