Der englische Zweitligist FC Portsmouth steht vor einem erneuten Punktabzug.

Der FA-Cup-Sieger von 2008 hat bereits zum zweiten Mal in zwei Jahren ein Insolvenzverfahren beantragt, nachdem er ausstehende Steuerschulden und die Gehälter für seine Spieler und Mitarbeiter im Januar nicht bezahlen konnte.

Als Folge des Insolvenzantrages müssen die Südengländer für den laufenden Ligabetrieb mit einem Abzug von bis zu 10 Punkten rechnen.

"Wir sind uns darüber bewusst, dass dieser Antrag einen Punktabzug der Ligaverwaltung nach sich ziehen kann", sagte Peter Kubik, Finanzberater des Vereins.

Die Schulden beim britischen Fiskus belaufen sich auf bis zu 1,2 Millionen Pfund (1,4 Millionen Euro). Nach Angaben von Kubik soll der Verein nach mehreren Wechseln des Besitzers allerdings noch deutlich höhere Verbindlichkeiten angehäuft haben.

Als Ergebnis des ersten Insolvenzverfahrens war Portsmouth im Jahr 2010 mit einem Abzug von neun Punkten bestraft worden und musste daraufhin den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

In der laufenden Saison würde der Verein nach einem neuerlichen Abzug wieder auf einen Abstiegsrang abrutschen.

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