Dass Fußballern außergewöhnliche Fähigkeiten zugeschrieben werden, ist nichts Außergewöhnliches.

Alessandro Del Piero etwa soll vor einigen Tagen ein Mädchen aus dem Koma geweckt haben, allein mit der Kraft seiner Stimme.

Was man in England dem walisischen Nationalspieler Aaron Ramsey nachsagt, geht aber ein bisschen weit: Der Kicker des FC Arsenal, das gilt auf der Insel als erwiesen, "erschießt" prominente Persönlichkeiten.

Ramsey hat seit dem 1. Mai 2011 vier Pflichtspieltore für die "Kanoniere" erzielt, und jedes Mal segnete kurz darauf ein bekannter Mensch das Zeitliche. Der Reihe nach:

Am 1. Mai 2011 schoss Ramsey die Gunners zum 1:0-Sieg gegen Manchester United - tags darauf wurde Osama bin Laden getötet.

Am 2. Oktober konnte auch Ramseys Tor das 1:2 gegen Tottenham Hotspur nicht verhindern - drei Tage später starb Apple-Mitbegründer Steve Jobs.

Am 19. Oktober war es Ramseys 1:0, das Arsenal den Dreier in der Champions League bei Olympique Marseille brachte - am 20. Oktober starb Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi.

Und als Ramsey am vergangenen Samstag mit seinem Tor das 2:1 beim FC Sunderland sicherstellte, sank wenige Stunden später Pop-Diva Whitney Houston in den ewigen Schlaf.

"Ich fürchte, dass die Dinge richtig außer Kontrolle geraten könnten, wenn er mehr Tore schießt", schrieb ein Fan im Internetforum der "Sun".

Ramsey, das nur der Vollständigkeit halber, wird auf der Insel auch "Welsh Wonderkid" genannt, walisisches Wunderkind.

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