Der wegen Rassismus-Vorwürfen in die Schlagzeilen geratene FC-Liverpool-Stürmer Luis Suarez erhält prominente Unterstützung aus seiner Heimat Uruguay. Staatspräsident Jose Mujica sagte in seiner Radiosendung "Der Präsident spricht", dass der 25-Jährige kein Rassist sei.

Suarez habe "den Druck der Medien nicht verdient, weil wir wissen, dass er kein Rassist ist und nie einer sein wird", sagte Mujica und sprach dem "großartigen Jungen auf dem Fußballfeld, der uns viel Freude bereitet hat" seine Solidarität aus.

Suarez soll Manchester Uniteds Kapitän Patrice Evra im Oktober während eines Meisterschaftsspiels rassistisch beleidigt haben. Er war daraufhin mit einer Sperre von acht Spielen belegt worden.

Am Samstag stand er gegen United erstmals wieder in der Startelf und sorgte beim Wiedersehen mit dem Franzosen für den nächsten Eklat, als er ihm den obligatorischen Handschlag verweigerte. Mittlerweile hat Suarez für den Vorfall öffentlich um Entschuldigung gebeten.

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