Chelsea-Trainer Andre Villas-Boas hat erstmals öffentlich Zweifel an der Rückendeckung von Roman Abramowitsch bekundet.

In einem Interview mit dem portugiesischen Radio "TSF" vergleicht der 34-Jährige seine Situation mit der von Ex-Trainer Carlo Ancelotti. "Wir haben exakt die gleiche Situation wie im Vorjahr, nur mit einem weniger erfahrenen Coach", sagt AVB und legt nach: "Ich weiß, dass wir die schlechteste Phase in der Abramowitsch-Ära haben, aber ich habe das Gefühl, dass ich das Vertrauen vom Besitzer habe."

Ganz sicher ist er sich dabei aber nicht.

"Wir müssen schauen, ob er eine Veränderung im Klub möchte oder nicht. In ähnlichen Situationen in der Vergangenheit gab es eine Trainer-Entlassung."

Der Portugiese sieht zwei Möglichkeiten.

"Entweder gibt es eine Fortsetzung des Projekts und volle Rückendeckung oder er folgt demselben Schema wie bisher. Wir wissen es nicht."

Auch zu seinem glücklosen Torjäger Fernando Torres äußert sich der Coach. Villas-Boas vergleicht die Situation mit der, der vorher gescheiterten Stürmer Andrej Schewschenko und Mateja Kezman.

"Aber Torres? Probleme kommen vielleicht auch durch den Wechsel der Klub-Philosophie."

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