Der frühere Leverkusener Bundesliga-Profi Dimitar Berbatov wechselt vom englischen Rekordmeister Manchester United zum FC Fulham.
Martin Jol, Teammanager der Cottagers, bestätigte am Donnerstag, dass sich Berbatov in London der obligatorischen medizinischen Untersuchung unterzogen habe. Details des Deals wurden zunächst nicht bekannt.
Zuvor hatten sich Manchester und Berbatov selbst bereits mit dem AC Florenz über einen Transfer geeinigt. Berbatov befand sich sogar bereits auf dem Weg nach Florenz, das auch schon die erste Rate an United überwiesen hatte, kam dort aber nicht an.
Angeblich, das behauptete zumindest die Fiorentina, hatte sich Juventus Turin in den Deal eingemischt. Florenz warf Juve "arrogantes Verhalten" vor, das "nichts mit Fairplay zu tun" habe.
Juventus wies das zurück. Turin sei erst aktiv geworden, als es gehört habe, dass sich Berbatov gegen Florenz entschieden habe. "Wir sind froh, dass er nicht zur Fiorentina gekommen ist", hieß es indes aus Florenz, "er verdient nicht, unser Trikot zu tragen."
Fulham denkt da anders. Der Bulgare Berbatow, der von 2001 bis 2006 für Bayer Leverkusen in 154 Bundesliga-Spielen 69 Treffer erzielt hatte, besaß in Manchester noch einen bis 2013 datierten Vertrag.
Jedoch hatte der 31-Jährige nach der Verpflichtung des niederländischen Torjägers Robin van Persie vom FC Arsenal bei den Red Devils kaum mehr realistische Chancen auf einen Stammplatz.
