Nach der Posse um den Transfer des früheren Bundesliga-Profis Dimitar Berbatow fordert der italienische Erstligist AC Florenz Schadenersatz vom Bulgaren.

Weil sich der ehemalige Torjäger von Bayer Leverkusen in der Vorwoche entgegen der Absprachen mit der Fiorentina für einen Wechsel vom englischen Rekordmeister Manchester United zum Ligarivalen FC Fulham entschied, verlangt der Klub aus der Toskana von Berbatow nun die Erstattung der Kosten für zwei Erste-Klasse-Flugtickets.

"Wir wollen das Geld zurückhaben", sagte AC-Sportdirektor Daniele Prade der italienischen Nachrichtenagentur "Ansa". Die Ansprüche des Vereins dürften sich auf rund 2500 Euro belaufen.

Berbatow hatte sich mit Florenz vermeintlich schon auf einen Wechsel geeinigt, für die Reise des Stürmers und seines Beraters auf den Apennin zur Vertragsunterzeichnung kaufte Florenz die zwei Billets.

Allerdings stiegen Berbatow und sein Agent bei einem Zwischenstopp in München aus der Maschine, kehrten nach England zurück und machten einen Vertrag mit Fulham perfekt.

In Italien warteten die Florentiner und auch Vertreter von Meister Juventus Turin, mit dem Berbatow ebenfalls in schon weit gediehenen Verhandlungen gestanden hatte, vergeblich auf ihren Wunschspieler.

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