Der englische Rekordmeister Manchester United hat zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Premier League zurückerobert. Gegen Schlusslicht Queens Park Rangers, das bereits vor den Augen des neuen Teammanagers Harry Redknapp antrat, kam die Mannschaft von Sir Alex Ferguson am 13. Spieltag nach Rückstand noch zu einem 3:1 (0:0).

United hat damit zwei Punkte Vorsprung auf Meister und Lokalrivale Manchester City, der am Sonntag durch einen Sieg im Topspiel beim FC Chelsea aber wieder vorbeiziehen kann.

West Bromwich Albion setzte derweil seinen Siegeszug fort. Beim AFC Sunderland gewann das Überraschungsteam 4:2 (2:0), feierte den vierten Sieg in Folge und setzte sich als vorerst Dritter in der Spitzengruppe fest.

Im Duell der früheren deutschen Nationalspieler setzte sich Robert Huth mit Stoke City gegen Sascha Riethers FC Fulham mit 1:0 (1:0) durch. Beide Profis kamen über 90 Minuten zum Einsatz.

Der FC Everton mit Thomas Hitzlsperger kam gegen Norwich City nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, steht aber dennoch weiter auf Rang fünf, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. Im Tabellenkeller verschaffte sich Wigan Athletic gegen den FC Reading beim 3:2 (0:1) ein wenig Luft.

Im Old Trafford schockte zunächst der Schotte Jamie Mackie (52.) mit seinem Treffer zum 0:1 den Favoriten. In der zweiten Hälfte drehte United jedoch auf und sorgte innerhalb von nur neun Minuten durch Treffer von Jonathan Evans (64.), Darren Fletcher (68.) und Javier Hernandez (72.) für klare Verhältnisse.

Redknapp, der erst wenige Stunden vor dem Spiel als Nachfolger des entlassenen QPR-Teammanagers Mark Hughes bestätigt worden war, beobachtete seine neue Mannschaft von der Tribüne aus.

Arsenal kam bei Abstiegskandidat Aston Villa nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus und verpasste damit den Sprung auf Platz fünf. Drei Tage nach seinem sehenswerten Volley-Tor in der Champions League zum 2:0-Endstand gegen den HSC Montpellier blieb Podolski weitgehend blass und wurde im 13. Ligaspiel zum 13. mal ausgewechselt (70.), für den früheren Kölner kam Gervinho. Mertesacker spielte dagegen durch.

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