England-Legionär Thomas Hitzlsperger zeigt sich im SPORT1-Interview vor dem Boxing Day erleichtert über seine gelungene Rückkehr.

"Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder Anschluss und die Freude am Spielen gefunden habe", erklärte Hitzlsperger, der nach langer Verletzungspause aber von einem "sportliche enttäuschenden Jahr 2012" sprach.

Mit seinem Klub FC Everton empfängt "Hitz the Hammer" am zweiten Weihnachtsfeiertag Wigan Athletic und erklärt die Vorzüge: "Der Boxing Day ist schon etwas Besonderes und ich bin lieber im Einsatz, als im Januar wieder in die Vorbereitung zu müssen. In den Jahren, als ich in Deutschland spielte, konnte ich Weihnachten feiern, und dieses Jahr freue ich mich wieder auf Fußball."

Hitzlsperger, dessen Vertrag ausläuft, hofft auf einen Einsatz, um sich zu zeigen. Grundsätzlich ist der Ex-Nationalspieler aber zuversichtlich, dass er in Everton verlängern kann: "Ich habe mich nach mehreren Monaten fußballloser Zeit wieder rangekämpft, hart gearbeitet und wenn ich gefordert wurde, gute Leistungen gezeigt."

Mit Everton, aktuell Fünfter der Premier League, darf er sogar auf die Königsklasse hoffen: "Wir sind gut in die Saison gestartet und bewegen uns im Bereich der Champions-League-Plätze, zudem spielen wir sehr ansehnlichen Fußball. Daher ist es nicht vermessen, von der Königsklasse zu sprechen, obwohl wir wissen, dass die Konkurrenz enorm ist."

Im Vergleich von Bundesliga und Premier League sieht der Legionär gewisse Vorzüge auf beiden Seiten: "In Deutschland die vollen Stadien und die gute Nachwuchsarbeit, während hier die Stimmung einzigartig ist und es wohl nirgends so gute Rasenplätze gibt wie in England."

Obwohl nur zwei englische Teams im Achtelfinale der Champions League stehen, sieht Hitzlsperger die Premier League vorn: "Der Titelträger ist eine englische Mannschaft und in den letzten acht Jahren wurde der Titel von drei unterschiedlichen englischen Klubs gewonnen. Die Bundesliga ist dafür spannender. Die aktuelle Saison ist jetzt eine Ausnahme."