Die Verpflichtung des umstrittenen Italieners Paolo Di Canio als neuer Trainer des FC Sunderland hat erste Konsequenzen.

Nach der Verpflichtung des bekennenden Faschisten trat Klub-Vizepräsident David Miliband, früherer britischer Außenminister, umgehend von seinem Amt zurück. Diesen Schritt halte er "im Lichte der früheren politischen Äußerungen des Trainers" für notwendig und richtig, teilte Miliband mit.

Di Canio stellte derweil klar, dass er sich nicht an Diskussionen über politische Einstellungen beteiligen wird. "Ich will nicht mehr über Politik reden. Ich bin keine politische Person. Ich will über Fußball reden", sagte der 44-Jährige.

Sunderland hat nach seiner 14. Saisonniederlage als Tabellen-16. nur noch einen Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Der frühere Nationalspieler O'Neill war bei den "Black Cats" seit Dezember 2011 im Amt.

Di Canio, ehemaliger Kapitän des italienischen Spitzenklubs Lazio Rom, war bis Februar Trainer beim englischen Drittligisten Swindon Town.

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