Die Premier League hat sich für das Hawk-Eye-System als Torlinientechnik und damit gegen den deutschen FIFA-Partner GoalControl entschieden. Ab der kommenden Saison wird die englische Liga mit der Technologie des japanischen Großkonzerns Sony über Tor oder nicht Tor entscheiden.

Das Hawk-Eye-System kommt aus dem Tennis. Mindestens vier Hochgeschwindigkeitskameras nehmen dabei das Spielgeschehen aus verschiedenen Winkeln auf. Ein Computer berechnet aufgrund dieser Bilder die Position des Balles und sendet ein Signal an den Schiedsrichter.

Ein technisch ähnliches System produziert auch die Firma GoalControl aus Würselen, die Anfang April von der FIFA den Zuschlag für den ConfedCup im Sommer und damit vermutlich auch für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien bekommen hatte.

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