15 Jahre nach der Streichung der Bezeichnung "Fußball-Klub" aus seinem Wappen plant der englische Rekordmeister Manchester United zumindest im Vereinszeichen eine Rückbesinnung auf seine Wurzeln.

"Ich habe dem Vorstand dargelegt, dass wir in erster Linie ein 135 Jahre alter Fußball-Verein und keine Firma sind und es das ist, woran man sich erinnern soll.

Deswegen soll die Bezeichnung auch wieder ins Wappen", erklärte Manchesters neuer Geschäftsführer Ed Woodward auf einer Pressekonferenz und verwies auf Einigkeit mit Co-Vorstandschef Joel Glazer.

Zur Betonung seiner Tradition will United laut Woodward außerdem auch künftig auf den Verkauf der Namensrechte an seinem altehrwürdigen Old-Trafford-Stadion verzichten. 1998 war der Begriff "Fußball-Klub" aus dem Wappen der Red Devils entfernt worden.

Der Vereinsname bekam dafür größere Proportionen. Die neuerliche Umgestaltung des Wappens bringt Manchester neben Image-Effekten allerdings voraussichtlich auch neue Millionen-Einnahmen.

Denn dem Fanartikel-Verkauf des früheren Champions-League-Siegers dürfte das "Facelifting" des Vereinszeichens zusätzliche Impulse geben können. Zu entsprechenden Erwartungen für das Merchandising-Geschäft machte Woodward keine Angaben.