Wenige Stunden nach dem Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal hat auch Liga-Kontrahent Manchester United auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Der englische Rekordmeister gab in der Nacht zu Dienstag die Verpflichtung des belgischen Nationalspielers Marouane Fellaini bekannt.

Der Titelverteidiger überweist 32,4 Millionen Euro an den FC Everton. Vor der Saison hatte United bereits David Moyes als Nachfolger von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson aus Everton geholt.

Fellaini ist Moyes' Wunschspieler. 2008 hatte dieser den Mittelfeldmann mit der Lockenmähne von Standard Lüttich in die Premier League geholt.

"Ich habe mit Marouane fünf Jahre lang zusammengearbeitet und bin froh, dass er sich für Manchester United entschieden hat. Er hat großartige Fähigkeiten und ich glaube daran, dass er den Unterschied ausmachen kann", sagte Moyes, der nach schwachem Saisonstart bereits unter Druck geraten ist.

Eine Leihe von Real Madrids Fabio Coentrao ist dagegen geplatzt. Einige Medien hatten den Deal schon als perfekt vermeldet, die "Daily Mail" berichtet dagegen, ManUtd hätte sein Interesse zu spät angemeldet. Reals-Wunschspieler Guilherme Siqueira von Granada war zu diesem Zeitpunkt schon bei Benfica Lissabon gelandet, deshalb muss Coentrao in Madrid bleiben.

Nach drei Spieltagen liegen die "Red Devils" fünf Punkte hinter Spitzenreiter FC Liverpool zurück.

Everton, mit drei Unentschieden in die Saison gestartet, reinvestierte die Millionen prompt - auch für den Nigerianer Victor Anichebe (zu West Bromwich Albion) bekamen die "Toffees" sieben Millionen Euro.

Kurz vor Transferschluss um Mitternacht verpflichtete der Klub Romelu Lukaku (FC Chelsea), Garreth Barry (Manchester City) und James McCarthy (Wigan Athletic).

Sowohl der belgische Stürmer Lukaku, als auch der englische Nationalspieler Barry wechseln für ein Jahr auf Leihbasis in den Goodison Park. Der Ire McCarthy kostet Everton 15,3 Millionen Euro.

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