Mesut Özil hat fehlendes Vertrauen von Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti als Hauptgrund für seinen kurzfristigen Wechsel zum FC Arsenal genannt.

Er sei noch in der vergangenen Woche sicher gewesen, "dass ich bei Real bleibe. Ich habe dann aber doch gemerkt, dass ich nicht das Vertrauen des Trainers und der Verantwortlichen hatte. Aber ich bin ein Spieler, der dieses Vertrauen braucht", sagte der 24-jährige Nationalspieler vor dem WM-Qualifikationsspiel am Freitag in München gegen Österreich bei "dfb.tv".

Bei den "Gunners", die Özil für rund 50 Millionen verpflichteten, habe er nach längeren Telefonaten mit Teammanager Arsene Wenger dieses Vertrauen sofort gespürt.

In London wurde er mit einem Fünf-Jahres-Vertrag ausgestatten. Das bestätigte der Vater und Berater des 24-Jährigen, Mustafa Özil, der Tagszeitung "Die Welt".

Die WM im kommenden Jahr habe bei seinem Wechsel "auf jeden Fall eine Rolle gespielt".

Möglichst viel Spielpraxis sei "wichtig für meine Entwicklung. Ich bin sicher, dass ich mich bei jedem Klub der Welt durchgesetzt hätte, weil ich von mir überzeugt bin. Aber wenn ich das Vertrauen nicht mehr spüre, dann war es eben so, dass ich den Verein verlassen musste", sagte der 47-malige Nationalspieler.

Dies mache ihn zwar "traurig. Aber so ist eben das Fußball-Geschäft".

Für das Prestigeduell gegen Österreich erwartet Özil einen Erfolg: "Ich freue mich auf das Spiel. Wir werden den Fans etwas bieten und das Spiel auch für uns entscheiden. Davon bin ich überzeugt."

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