Der FC Sunderland aus der englischen Premier League hat sich von seinem umstrittenen Teammanager Paolo di Canio getrennt.

Dies gab der Fußballklub nach der 0:3-Niederlage am Samstag bei West Bromwich auf seiner Homepage bekannt.

Zum Amtsantritt des 45-jährigen Italieners war dessen politische Einstellung heiß diskutiert worden. Di Canio hatte daraufhin beteuert, er sei "kein Rassist und unterstütze keine faschistischen Ideologien".

Die Verantwortung beim Tabellenletzten soll vorerst Nachwuchstrainer Kevin Ball übernehmen.

Di Canio war als Spieler von Lazio Rom mehrfach negativ aufgefallen, unter anderem, als er einen Sieg gegen den Lokalrivalen AS Rom mit dem römischen Gruß feierte, einer dem Hitlergruß ähnlichen Geste.

Der italienischen Nachrichtenagentur ANSA hatte er 2005 gesagt, er sei "Faschist, aber kein Rassist".

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