Barcelona braucht Messis Tore
München - Lionel Messi hatte, die Chance die Pforte zum Pokal-Finale weit aufzustoßen.
Doch der argentinische Superstar scheiterte im Halbfinal-Hinspiel in Valencia mit seinem Strafstoß an Keeper Diego Alves.
Damit wird das Rückspiel gegen den Tabellendritten der Primera Divison (21 Uhr LIVESCORES) zu einer echten Härteprobe für den FC Barcelona ( DATENCENTER: Copa del Rey).
In der vergangenen Saison stand Barca im Finale, verlor das Endspiel in Valencia gegen Real Madrid, gewann aber die Meisterschaft, die Champions League und die Klub-WM.
Nun droht die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola, im Pokal den ersten Titel zu verspielen.
Valencia ist Barcas Stolperstein
Wie schwer die Aufgabe gegen Valencia sein wird, zeigt die Statistik:
Barcelona ging sieben Mal mit einem 1:1 in ein Pokal-Halbfinal-Rückspiel im heimischen Camp Nou. Fünf Mal erreichten sie dabei das Finale. Die beiden Pleiten gab es allerdings gegen: Valencia.
Auch in dieser Saison gelang noch kein Sieg gegen das Team von Trainer Unai Emery. Neben dem Unentschieden im Hinspiel ging endete auch das erste Aufeinandertreffen in der Liga mit einem Remis (2:2).
Dennoch spricht Guardiola von einer "perfekten Ausgangssituation. Wir sind nahe dran." Der Barca-Trainer ist sogar froh, dass das Hinspiel nur remis ausgegangen ist, da somit keine übertrieben Euphorie aufkommt und alle konzentriert bleiben.
Barcelona von Messis Toren abhängig
Richten soll es Messi. Wieder einmal.
Wie abhängig Barcelona von seinem argentinischen Superstar ist, erklärt "Marca".
Ohne Messis Tore hätten die Katalanen in der Primera Division sieben Punkte weniger", hat die Madrider Sportzeitung errechnet. Die Meisterschaft, in der Real sieben Punkte vor Barca steht, wäre ohne Messis Treffer schon entschieden.
Zum Vergleich: Real Madrid hätte ohne Cristiano Ronaldo lediglich zwei Punkte weniger auf dem Konto.
Verletzte Spieler kehren zurück
Barca-Trainer Guardiola muss gegen Valencia zwar weiter auf Spaniens Nationalstürmer David Villa verzichten, dafür kann er aller Voraussicht nach wieder auf die zuletzt verletzten Weltmeister Andres Iniesta, Pedro und Sergio Busquets bauen.
Alle drei konnten nach ihren Blessuren wieder am Teamtraining teilnehmen und stehen im Kader. Zumindest für Iniesta und Pedro könnte es für Kurzeinsätze reichen.
Guardiola ließ vorsorglich sechs Akteure aus Barcas B-Team mittrainieren. Im Tor bekommt Ersatzmann Jose Manuel Pinto, wie im Pokal üblich, Spielpraxis.
Valencia sehnt sich nach Titel
Für Valencia hat die Partie eine immense Bedeutung. Emery schonte am vergangenen Wochenende gleich mehrere Stammspieler für das Rückspiel.
"Wir spüren das Verlangen, dass jeder uns im Finale sehen will - und dafür spielen wir. Wir müssen diesen Moment genießen. Wir müssen alles aus uns rausholen und Barcelona neutralisieren, um unsere eigenen Stärken auszuspielen", sagte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Natürlich liegt auch bei Valencia der Fokus auf Messi. "Wir wissen, wie wir ihn ausschalten können, aber nur ganz wenige schaffen es, das auch in die Tat umzusetzen", fürchtet Emery die Stärken des Argentiniers.