Die Primera Division könnte zum zweiten Mal in Folge mit Verspätung in die Saison starten.
Grund könnte laut spanischen Medienberichten der Streit um die Anstoßzeiten der neuen Spielzeit sein.
Insbesondere durch den späten Beginn einiger Spiele und Ansetzungen an Montagabenden fühlen sich manche Vereine ungerecht behandelt.
Am Dienstag beraten die neun Klubs, die mit dem TV-Sender "Canal+" einen Fernsehvertrag geschlossen haben, über ihr weiteres Vorgehen. Daneben überträgt auch "Mediapro" die spanische Liga live.
Sollten sich die Klubs auf einen Streik verständigen, würde der erste Spieltag nicht vom 18. bis 20. August stattfinden.
Besonders verärgert ist Atletico Madrid, das vier Tage vor dem UEFA-Supercup gegen den FC Chelsea an einem Montagabend ran muss.
"Sie sagen, dass durch die Anstoßzeiten um 23 Uhr abends die Spieler nicht so viel schwitzen, aber wir sind doch nicht blöd", sagte Vereinspräsident Enrique Cerezo im Radiosender "Onda Cero" in Richtung Liga-Vize Javier Tebas.
"Sie tricksen uns schon seit Jahren aus. Vorher hieß es , wir sollten mittags spielen, damit die Chinesen unsere Spiele schauen könnten, jetzt kann man in China die Spiele nicht sehen."
