Die spanische Regierung will den Profi-Klubs im Fußball keinen Steuernachlass gewähren.
Ministerpräsident Mariano Rajoy will vielmehr die immensen Steuerschulden der Vereine durch die Finanzbehörden eintreiben lassen.
"Sie werden bezahlen, das Finanzministerium hat von mir klare Anweisungen erhalten. Die Klubs machen das auch schon", sagte der konservative Regierungschef dem spanischen Radiosender COPE.
Insgesamt schulden die Klubs der ersten beiden spanischen Ligen dem Staat 675 Millionen Euro. Bereits Ende der letzte Saison hatte die Regierung des von der Finanzkrise schwer betroffenen Landes mit dem Ligaverband einen Vertrag ausgehandelt, wonach die Steuerschuld der Vereine schrittweise beglichen werden soll.
