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Franck Ribery (r.) wurde 2006 gemeinsam mit Zinedine Zidane Vize-Weltmeister © imago

Frankreichs Fußball-Idol wünscht sich weiterhin Ribery als Spieler von Real Madrid. Christoph Metzelder ist erneut verletzt.

München - Zinedine Zidane wirbt weiter für einen Wechsel von Franck Ribery vom FC Bayern zu Real Madrid.

"Ich hoffe, dass Real Madrid Franck verpflichten kann. Dies ist mein Wunsch", sagte der Weltmeister von 1998 dem französischen Rundfunksender "RTL".

"Jetzt hat die Saison zwar schon begonnen, und man muss ihn bei den Bayern spielen lassen. Aber hoffentlich kann man ihn bald verpflichten."

Zidanes Wort hat bei den Königlichen Gewicht: "Zizou" ist sportlicher Berater von Klub-Boss Florentino Perez.

Als solcher hat er bereits in der Vergangenheit - jedoch vergeblich - versucht, seinen Landsmann Ribery in die spanische Hauptstadt zu lotsen.

Die Bayern sind diesbezüglich bislang nicht gesprächsbereit. Sie wollen den 2011 auslaufenden Vertrag ihres Stars vielmehr verlängern.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Metzelder erneut verletzt

Christoph Metzelder hat bei Real Madrid seine zweite Verletzung in Folge erlitten.

Der Deutsche zog sich im Training eine Außenbanddehnung im rechten Knöchel zu.

Bei den kommenden beiden Heimspielen in der Liga gegen Real Valladolid und in der Chanpions League gegen den AC Mailand wird der ehemalige Dortmunder allerdings definitiv nicht mitwirken können.

Terim plädiert für türkischen Trainer

Fatih Terim hat sich nach seinem Rücktritt als Trainer der türkischen Nationalmannschaft für einen einheimischen Nachfolger und damit gegen die Verpflichtung von Kandidaten wie Bernd Schuster oder Jürgen Klinsmann ausgesprochen.

"Die ausländischen Kollegen sollen jetzt nicht beleidigt sein. Aber ich würde einen türkischen Trainer bevorzugen", sagte Terim vor seinem Abschiedsspiel am Mittwoch in der WM-Qualifikation gegen Armenien.

Sein Kandidat sei Ertugrul Saglam, der derzeit beim türkischen Erstligisten Bursaspor unter Vertrag steht.

An potenziellen Arbeitgebern soll es Terim selbst nicht mangeln.

Angeblich sind der spanische Spitzenklub Atletico Madrid sowie der AC Mailand interessiert an dem türkischen Coach, der sein Land 2008 ins Halbfinale der Europameisterschaft geführt hatte, wo jedoch gegen Deutschland (2:3) nach großem Kampf das Aus kam.

Rüstü tritt zurück

Seinen endgültigen Rücktritt aus der türkischen Nationalmannschaft hat Torwart Recber Rüstü erklärt.

Bereits nach der EM 2008 hatte der Keeper von Besiktas Istanbul angekündigt, dass er für internationale Spiele nicht mehr zur Verfügung stehe, dann aber dem Drängen Terims nachgegeben.

Ausländerrekord in Serie A

Die italienische Serie A meldet eine Rekordzahl an ausländischen Spielern.

Standen in der Spielzeit 1995/96 noch 67 Legionäre in der ersten italienischen Fußball-Liga unter Vertrag, so ist diese Zahl in der laufenden Saison auf 233 gestiegen.

Den größten Anteil stellen die Südamerikaner. Argentinien ist mit 42 Profis das meist vertretene Land, gefolgt von Brasilien mit 39 Spielern, berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

15 Spieler stammen aus Frankreich, 14 aus Uruguay.

Der Verein mit den meisten Ausländern (22) ist Meister Inter Mailand. Es folgen Udinese Calcio (18), Lazio Rom und AS Rom (je 17). Bei Catania Calcio spielen 14 Ausländer, allein zehn Argentinier.

Eriksson will Nordkorea nicht trainieren

Der frühere englische Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson wird bei der Weltmeisterschaft 2010 nicht die Nationalmannschaft Nordkoreas betreuen.

Der 61-jährige Schwede lehnte am Mittwoch ein Angebot des Fußballverbandes von Nordkorea ab.

Eriksson bleibt damit vorerst Fußball-Direktor beim englischen Viertligisten Notts County.

Das kommunistische Nordkorea hat sich erstmals seit 1966 wieder für eine WM qualifiziert. Der aktuelle Trainer Kim Jung-Hun steht allerdings in der Kritik, da sein Team zu wenig Tore schießt.

Trotz des zweiten Platzes in der WM-Qualifikation hinter Erzfeind Südkorea erzielte Nordkorea in acht Spielen nur sieben Tore. Dieses Problem sollte offenbar Eriksson lösen. Dieser lehnte die Offerte jedoch ab.

US-Nationalspieler Davies in Unfall verwickelt

US-Nationalspieler Charlie Davies ist in einem tödlichen Autounfall verwickelt worden. Während Davies nur leicht verletzt wurde, kam der Unfallgegner ums Leben.

Es ist unklar, ob Davies als Fahrer oder Beifahrer auf dem George Washington Parkway in Virgina unterwegs war.

"Wir waren sehr traurig, als wir von dem Unfall erfahren haben", sagte der US-Nationaltrainer Bob Bradley. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei Charlie, seiner Familie und bei dem Unfalllopfer und seiner Familie."

Davies spielt für Sochaux in der Ligue 1 in Frankreich.

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