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David Beckham absolvierte bereits in der Rückrunde 08/09 17 Spiele für den AC Mailand © getty

Laut Geschäftsführer Galliani fehlen nur noch die Unterschriften. Totti muss erneut unters Messer. Capello klagt die "Ultras" an.

Mailand/Rom - Der englische Star David Beckham steht vor einer Rückkehr zum italienischen Renommierklub AC Mailand.

"Es ist hundertprozentig perfekt. Es fehlen einzig noch die Unterschriften", sagte Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani am Montag dem italienischen Pay-TV-Kanal Sky Italia.

Es wird erwartet, dass der Mittelfeldspieler von seinem Klub Los Angeles Galaxy von Januar an bis zum Meisterschaftsende im Mai an die Mailänder ausgeliehen wird.

Der 34-Jährige will sich mit dem Einsatz bei Milan einen Platz in Englands WM-Mannschaft sichern.

Rückkehr nach der WM nach L.A.

Nach dem WM-Turnier 2010 in Südafrika möchte er nach Los Angeles zurückkehren.

Beckham hatte bereits im vergangenen Winter nach dem Saisonende der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) ein mehrwöchiges Gastspiel beim aktuellen Tabellen-Zehnten der Serie A gegeben.

Zum Saisonbeginn in den USA kehrte Beckham Anfang dieses Jahres dann wieder vertragsgemäß nach Kalifornien zurück.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Serie A zusammengefasst.

Iaquinta vor Knie-OP

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin, Gruppengegner von Bayern München in der Champions League, muss längere Zeit auf Stürmer Vincenzo Iaquinta verzichten.

Der 29-Jährige erlitt am Sonntag beim 1:0-Sieg in Siena (DATENCENTER: Serie A) eine Knieverletzung und muss deshalb am Dienstag operiert werden.

Die Dauer der Zwangspause kann laut Juve erst nach dem Eingriff abgesehen werden.

Roms Totti erneut unters Messer

Topstar Francesco Totti vom AS Rom hat sich erneut einer Operation am rechten Knie unterziehen müssen. Das gab der Serie-A-Klub am Montag bekannt.

Der 33 Jahre alte Weltmeister von 2006 hatte seit seinem Kreuzbandriss im April 2008 immer wieder über Knieprobleme geklagt. Noch könne man nicht sagen, wann Totti wieder spielen könne, teilte der Klub mit.

Capello klagt "Ultras" an

Der englische Nationaltrainer Fabio Capello hat die Ausschreitungen der als "Ultras" bekannten Fangruppierungen für den von ihm prophezeiten Niedergang des italienischen Klub-Fußballs verantwortlich gemacht.

"In Italien regieren die Ultras. Sie tun alles, was sie wollen. Ich bedauere, was in Italien geschieht. Der Niedergang ist offenkundig", sagte der frühere Trainer des AC Mailand:

"Dabei würde es genügen, sich an die Gesetze zu halten. Die Behörden und die Klubs müssen sich anstrengen, damit die Leute wieder die Stadien besuchen."

"Ultras nur in Italien"

Nach Ansicht von Capello gibt es die Probleme mit den "Ultras" in dieser Form nur in Italien.

"In Spanien herrscht großer Respekt. Die Familien gehen mit den Kindern ins Stadion. Ein Zuschauer, der mich in Spanien mit einer Papierkugel beworfen hatte, wurde sofort aus dem Stadion geworfen", erklärte der Coach.

"In Großbritannien sind die Stadien voll, sie sind sicher und die Kontrollen sind perfekt."

Verbandschef weist Kritik zurück

Italiens Verbandschef Giancarlo Abete wies die Kritik Capellos zurück.

"Es stimmt nicht, dass in Italien die Ultras regieren. Das Verhalten einer Minderheit ist nicht das aller Tifosi. Dank der jüngst verabschiedeten Maßnahmen sind die Gewaltaktionen rund um die Stadien zurückgegangen", meinte Abete.

Milan-Fans protestieren gegen teure Tickets

Fans des AC Mailand protestieren gegen die teuren Tickets im heimischen Giuseppe-Meazza-Stadion.

"28 Euro für eine Kurven-Eintrittskarte ist eine Schande", skandierten die Anhänger am Sonntagabend bei einer Demonstration vor dem Stadion.

Sie forderten ein Treffen mit Milans Geschäftsführer Adriano Galliani.

Dieser hatte in den vergangenen Monaten wiederholt die Milan-Fans zum Stadionbesuch aufgerufen.

Die Zahl der Stadionbesucher ist in Italien seit Jahren rückgängig.

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