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Diego spielte von 2006 bis Juni 2009 bei Werder Bremen © getty

Der ehemalige Werderaner tut sich bei Juventus Turin schwer. Die italienischen Medien schießen sich langsam auf ihn ein.

Turin - Juventus Turin schlittert rund eine Woche vor dem entscheidenden Champions-League-Gruppenspiel gegen Bayern München in eine Krise.

Die Kritik der Medien richtete sich nach dem überaschenden 0:2 bei Cagliari Calcio und angesichts von acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer Inter Mailand vor allem gegen Trainer Ciro Ferrara und den von Werder Bremen verpflichteten Spielmacher Diego. (DATENCENTER: Serie A)

Der Brasilianer spiele "konfus und ziellos" kritisierte die Sporttageszeitung "Tuttosport".

Die "Gazzetta dello Sport" nahm vor allem Coach Ferrara in die Pflicht: "Juve ist eine Mannschaft ohne Seele. Der Trainer muss jetzt durchgreifen."

Vier Tage vor der Niederlage in Cagliari hatte die "alte Dame" in der Champions League bei Girondins Bordeaux ebenfalls ein bitteres 0:2 kassiert.

Job-Garantie für Ferrara

Klub-Chef Jean Claude Blanc gab Ferrara am Montag aber eine Job-Garantie für die nächsten beiden Spiele gegen Titelverteidiger

Inter Mailand und in der Königsklasse gegen die Bayern.

"Die Ergebnisse der nächsten beiden Spiele werden nichts ändern. Wir werden unser Projekt fortsetzen. Es gibt kein Risiko für Ferrara", sagte Blanc über den erst im Mai als Nachfolger für Claudio Ranieri verpflichteten Trainer.

Medien handeln schon Nachfolge-Kandidaten

Italienische Medien spekulieren bereits über eine mögliche Ablösung Ferraras.

Als Nachfolge-Kandidaten werden der ehemalige Coach von Inter Mailand, Robert Mancini, und der mit Russland in der Qualifikation für die WM 2010 gescheiterte Niederlander Guus Hiddink gehandelt.

Tifosi sauer

Nach der Rückkehr wurden die Spieler und Verantwortlichen am Turiner Flughafen Caselle von Tifosi beschimpft.

Auch hier stand der im Sommer gekaufte Diego, der erst drei Saisontore erzielt hat, im Blickpunkt.

Einige Fans hielten ein Plakat mit der Aufschrift: "Wir wollen die alte Mannschaft" hoch.

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