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Stürmer Luca Toni begann seine Profi-Karriere 1994 beim FC Modena © getty

Nach seinem Wechsel meldet sich der Stürmer mit einem Doppelpack zurück. Italiens Medien jubeln und ziehen über Bayerns Coach her.

Rom - Rom feiert seinen neuen "Helden" Luca Toni.

Zweieinhalb Monate nach seinem letzten Pflichtspieltor für den FC Bayern hat sich die Leihgabe aus München mit seinem Doppelschlag beim 3:0 von AS Rom gegen den FC Genua endgültig in die Herzen der römischen Tifosi geschossen und in der Ewigen Sadt längst vergessene Titelträume geweckt.

"Lieber van Gaal: Jetzt kannst du dir in den Hintern beißen", verspottete die "Gazzetta dello Sport" den Bayern-Trainer und stichelte:

"Danke schön, alter Louis. Ohne dich wäre Luca nicht nach Italien zurückgekehrt. Toni ist wieder der Weltmeister des Jahres 2006."

Toni fühlt sich bestätigt

Und die römische Tageszeitung "Corriere dello Sport" schrieb:

"Unbremsbarer Toni. AS Rom hat endlich einen echten Star. In wenigen Tagen ist er schon zum Fixstern der römischen Mannschaft aufgerückt." (DATENCENTER: Serie A)

Toni selbst, der bei den Bayern in fünf Monaten nur einmal im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt traf, zeigte sich nach seinen Serie-A-Toren Nummer 200 und 201 überglücklich.

"Es war beeindruckend, den Enthusiasmus der Fans nach meinen Toren zu hören. Ich habe auf beste Weise mein Abenteuer in Rom begonnen. Ich wusste, dass AS Rom die beste Wahl für mich war", meinte der Neu-Römer und brachte sich gleich für höhere Aufgaben ins Gespräch:

"Lippi weiß was ich kann"

"Jetzt hoffe ich auf einen Stammplatz im Nationalteam. Trainer Marcello Lippi weiß, was ich ihm geben kann."

Lob erntete der Spieler auch von seinem Coach. "Wir brauchten einen Spieler dieser Art. Er ist im Kopfballspiel sehr stark und vor dem Tor immer brandgefährlich", meinte Claudio Ranieri.

Begeistert zeigte sich auch Roms Präsidentin Rosella Sensi, die die Verhandlungen mit den Bayern geführt hatte. "Jetzt will ich Toni im Duo mit Francesco Totti im Einsatz sehen", sagte Sensi.

Totti-Comeback verzögert sich

Auf diesen Moment wird sie allerdings noch warten müssen. Der Kapitän laboriert an den Folgen einer Knieverletzung und wird erst voraussichtlich im Februar wieder spielen können.

Totti, der seinen Nationalmannschaftskollegen dem AS Rom empfohlen hatte, sparte nicht mit Lob für Toni.

"Es ist ein einmaliges Gefühl zu sehen, wie er vor den Roma-Fans seine Tore schießt", erklärte Totti.

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