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Diego musste bei Werder wegen Muskelproblemen zweimal zuschauen © getty

Der Vater des Bremer Regisseurs weilte zu Gesprächen in Turin. Auch ein Bayern-Star ist in Italien ein Thema, nicht nur bei Juve.

München - Juventus Turin ist offenbar weiter an Diego interessiert. Unklar ist nur, wie ernsthaft das Werben des italienischen Rekordmeisters ist.

Möglich scheint auch, dass sein Vater Djair Ribas da Cunha den Werder-Spielmacher in der Serie A anpreist.

Fest steht, dass da Cunha Anfang der Woche gemeinsam mit weiteren Beratern in Turin weilte.

Die Sportzeitung "Tuttosport" zeigt ein Foto, wie er gerade von seinem Hotel in Turin auf dem Weg Richtung Stadt ist.

Mit Vertretern der "Bianconeri" sollen bereits erste Gespräche anberaumt gewesen seien.

Auch Schweinsteiger im Gespräch

Klar ist auch, dass Juve weiter um Verstärkung für das Mittelfeld bemüht ist. Auch Bayern-Star Bastian Schweinsteiger wird gehandelt.

Laut "kicker" würde "Schweini" Italien der englischen Liga vorziehen, sofern er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei den Münchnern nicht verlängert.

Erste Gespräche mit Juventus und auch dem AC Mailand habe es bereits gegeben, auch Inter wird als Interessent genannt.

Ranieris Dementi: FC Turin oder zur Schokoaden-Messe

Aktuell dreht sich bei Juve aber wieder mal alles um Diego. Trainer Claudio Ranieri wollte allerdings nichts von einem Transfer wissen.

"Wenn sie hier waren, kann es auch sein, dass der FC Turin hinter ihm her ist. Vielleicht sind sie auch Schokoladenfans, im Moment ist ja die Schokoladenmesse", meinte er.

Etwas anders hören sich aber die Aussagen von Manager Jean Claude Blanc an. Man bemühe sich darum, "Diego einzuschätzen", sagte er "Tuttosport":

"Wir haben dafür eine präzise Methode. Zuerst bewerten wir den Spieler, inwiefern er in unser System passt. Dann schauen wir auf seine technischen und persönlichen Qualitäten und schließlich geht es um den ökonomischen Aspekt. Auch mit Diego werden wir so verfahren."

"Typisch Spielerberater"

Die Ablöse wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Aber im Moment sei der Transfermarkt ja noch nicht offen, so Blanc. "Daher kann es weder Gespräche noch Verhandlungen geben."

Blanc schmeckt es überhaupt nicht, dass das Erscheinen von Diegos Vater in Turin publik wurde.

"Das gehört zur typischen Genialität der Spielerberater. Sie sind äußerst gut darin, Namen ins Gespräch zu bringen und viel zu reisen, um die Preise nach oben zu treiben."

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