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Philippe Mexes und die Roma fühlten sich in Brescia massiv benachteiligt © getty

Nach der Pleite in Brescia steht die Roma bei nur zwei Punkten. Außerdem sucht Rosella Sensi einen Käufer für den verschuldeten Klub.

Rom - Italiens Vizemeister AS Rom stürzt immer tiefer in die Krise.

Der Champions-League-Gegner von Bayern München hat nach dem 1:2 bei Brescia Calcio lediglich zwei Punkte aus den ersten vier Spielen in der Serie A auf dem Konto. (DATENCENTER: Serie A)

Der arg unter Druck geratene Trainer Claudio Ranieri machte den Schiedsrichter verantwortlich, der seiner Mannschaft mindestens zwei Elfmeter verweigert habe.

Auch Klubpräsidentin Rosella Sensi protestierte vehement: "Es ist eine Schande, auf diese Weise bricht das Fußball-System zusammen." Die 38-Jährige ist unter anderem wegen ihres Führungsstils unter Beschuss geraten. Auch werden ihr Fehleinkäufe vorgeworfen.

Die neuen Stürmer enttäuschen

Der brasilianische Star Adriano, der im Juni für fünf Millionen Euro im Jahr nach Rom wechselte, enttäuschte bisher. Dasselbe gilt für den vom AC Mailand erworbenen Stürmer Marco Borriello.

Auch das stark defensive Spiel der Mannschaft sorgte für heftige Kritik. "Die Leistungen des italienischen Vizemeisters lassen nach den Höhenflügen der vergangenen Saison stark zu wünschen übrig", urteilte die römische Sporttageszeitung "Corriere dello Sport."

Abwehrspieler Nicolas Burdisso wollte von einer Krise aber nichts wissen. "Wir haben einige Probleme, dies bedeutet aber nicht, dass wir nicht mehr die starke Mannschaft der letzten Saison sein können. Ich bin überzeugt, dass wir noch Besseres als im letzten Jahr leisten werden", sagte Burdisso.

Zukunft der Roma im Dunkeln

Nicht nur die Niederlagenserie belastet den Verein. Hohe Schulden und Verhandlungen über einen Verkauf des Klubs werfen einen Schatten auf seine Zukunft. Präsidentin Sensi sucht einen Interessenten für den Verein, den ihre Familie seit 17 Jahren führt.

Zu einem Durchbruch bei den Gesprächen ist es jedoch noch nicht gekommen.

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