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Jose Mourinho trainierte von 2004 bis 2007 den FC Chelsea © getty

18 Millionen gute Gründe sollen für eine Rückkehr des Trainers in die Premier League sprechen. Die internationalen Splitter.

München - Manchester City plant offenbar, Jose Mourinho mit viel Geld von seinem derzeitigen Klub Inter Mailand abzuwerben.

Nach Berichten der "Sun" will der Klub dem portugiesischen Trainer rund 18 Millionen Euro pro Saison zahlen, damit Mourinho das englische Team zu einer Spitzenmannschaft formt.

Der Inter-Coach soll Mark Hughes ablösen, dessen Stuhl nach einem durchwachsenen Saisonstart kräftig wackelt.

Derzeit ist City lediglich Tabellen-13. in der Liga und hat nur zwei Punkte mehr als Schlusslicht West Bromwich Albion auf dem Konto.

Wechsel noch nicht möglich

Der englische Klub wird bereits seit Wochen mit Mourinho in Verbindung gebracht, allerdings könnte der ehemalige Trainer des FC Chelsea erst in der kommenden Saison den Posten als Trainer in Manchester übernehmen.

An seinen Weggang von den "Blues" war die Bedingung gekoppelt, dass er mindestens ein Jahr lang keinen Premier-League-Klub trainieren würde. (Alle Ergebnisse der Premier League)

Probleme mit der italienischen Mentalität

Für eine Einigung mit dem Portugiesen spricht allerdings, dass sich Mourinho augenscheinlich in der Serie A nicht wohl fühlt.

Nach seinem Eklat mit den italienischen Medien (zum Artikel) soll der 45-Jährige auch mit den Fans nicht ganz warm werden.

Mourinho spricht den italienischen Fans die Leidenschaft ab. Eine mögliche Rückkehr nach England hatte er ohnehin nie ausgeschlossen.

Indirekter Rüffel für Mourinho

Für seinen Affront gegen die Medien hat Mourinho vom Chef der Liga, Antonio Matarrese, indirekt einen Rüffel erhalten. Der Portugiese hatte einen Journalisten der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI attackiert und das Live-Interview abgebrochen.

Matarrese verlangt nun in einem Brief an die Präsidenten der italienischen Erst- und Zweitligisten die Trainer und Vereinspräsidenten auf, ein korrektes Verhalten gegenüber den Medien und vor allem den TV-Sendern an den Tag zu legen.

Sport1.de hat die weiteren Nachrichten aus den internationalen Ligen zusammengestellt:

Lienen in Athen gefeuert

Keine Freunde in Athen - stattdessen gibt's Frust für Ewald Lienen: Panionios hat sich am Dienstag von dem Trainer getrennt.

Der 54-Jährige hatte das Amt in der griechischen Hauptstadt im Sommer 2006 angetreten und seinen Vertrag eigentlich erst vor Kurzem bis 2010 verlängert.

Während Lienen den Klub in seiner ersten Saison noch direkt in den UEFA-Cup geführt hatte, ist Panionios momentan in der Liga jedoch nur Mittelmaß - und das obwohl mit dem Uruguayer Alvaro Recoba, vormals bei Inter Mailand aktiv, ein vermeintlicher Superstar geholt worden war.

Saison für Hargreaves vorzeitig beendet

Für den früheren Bayern-Profi Owen Hargreaves ist die Saison in der Premier League vorzeitig beendet. Der Mittelfeldspieler von Manchester United musste sich einem Eingriff am rechten Knie unterziehen und soll in einigen Wochen auch noch am linken Knie operiert werden.

In dieser Saison kam der 27-Jährige beim Champions-League-Sieger nur dreimal zum Einsatz.

Rosicky muss erneut operiert werden

Der tschechische Nationalspieler Tomas Rosicky vom FC Arsenal muss erneut am Knie operiert werden. Der 28 Jahre alte Ex-Dortmunder ist seit dem Spiel im Januar im FA-Cup gegen Newcastle United verletzt.

Bereits im September spekulierten tschechische Medien über ein vorzeitiges Karriereende. "Lasst uns hoffen, dass die Laufbahn des 'kleinen Mozarts' nicht die des Komponisten widerspiegelt: spektakulär, aber kurz", schrieb die Tageszeitung "Mlada Fronta Dnes" schon damals.

Stevens mit dem Rücken zur Wand

Schon vier Niederlagen in der Ehrendivision, nur Platz fünf in der Tabelle, drei Pleiten in der Champions League - unter der Leitung des neuen Cheftrainers Huub Stevens weist der niederländische Meister PSV Eindhoven die schwächste Zwischenbilanz seit Jahren auf. Der ehemalige Coach des Hamburger SV steht mit dem Rücken zur Wand. (Alle Ergebnisse der Ehrendivision)

Maradona droht Ärger wegen Riquelme-Nominierung

Diego Maradona droht der erste Ärger als Trainer der Nationalmannschaft Argentiniens. Der 48-Jährige besteht bei seinem Länderspiel-Debüt als Coach am 19. November in Glasgow gegen Schottland auf der Nominierung von Juan Roman Riquelme von seinem Stammklub Boca Juniors Buenos Aires.

Der Verein will den Spielmacher fünf Spieltage vor Saisonende allerdings nicht freigeben. "Man sagt nicht 'nein' zum Nationalteam", konterte Maradona die Absage der Boca Juniors.

Nistelrooy sucht Kniespezialisten auf

Der niederländische Stürmerstar Ruud van Nistelrooy ist nach Angaben seines Klubs Real Madrid zur Behandlung seiner Knieverletzung in die USA geflogen.

Van Nistelrooy lässt sich vom Spezialisten Dr. Richard Steadman in Vail im US-Bundesstaat Colorado untersuchen.

Beim Champions-League-Duell zwischen den Königlichen und Juventus Turin (0:2) am Mittwoch vergangener Woche hatte der Torjäger eine Verletzung am rechten Außenmeniskus erlitten. Steadman hatte van Nistelrooys Knie bereits einmal im Jahr 2000 operiert.

Ex-Nationalspieler Coletritt zurück

Der 15-malige englische Nationalspieler Andy Cole hat seinen Rücktritt erklärt. Der 37 Jahre alte Stürmer gewann in den 90er Jahren mit Manchester United fünf englische Meistertitel und erzielte insgesamt in seiner Karriere 289 Tore.

1999 gewann Cole, der zuletzt für den englischen Traditionsklub Nottingham Forest aktiv war, mit ManUnited im Finale gegen Bayern München die Champions League.

Perrin neuer Trainer bei St. Etienne

Alain Perrin ist neuer Trainer beim französischen Rekordmeister AS St. Etienne. Der frühere Coach von Olympique Lyon übernimmt das Amt von Laurent Roussey, der nach der 0:3-Heimpleite am Wochenende gegen Stade Rennes entlassen worden war.

Durch die neunte Niederlage im 13. Saisonspiel war der ehemalige Klub von UEFA-Präsident Michel Platini auf einen Abstiegsplatz gerutscht.

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