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Alexander Merkel (r.) freut sich mit Zlatan Ibrahimovic (l.) über dessen Tor © getty

Spitzenreiter AC Mailand hält die Verfolger auf Distanz. Inter muss in Udine eine Pleite einstecken. Napoli siegt, Juve stagniert.

Mailand - Spitzenreiter AC Mailand und der deutsche U-19-Nationalspieler Alexander Merkel haben in der Serie A die Verfolger auf Distanz gehalten.

Am Sonntagabend setzte sich der 17-malige italienische Meister mit 2:0 (1:0) gegen AC Cesena durch.

Ein Eigentor von Maximiliano Pellegrino (45.) und der zwölfte Saisontreffer von Zlatan Ibrahimovic (90.) sicherten Milan den 13. Sieg.

Merkel spielt durch

Merkel, der nach seinem Tor beim 3:0-Pokalsieg über den AS Bari als "Baby-Genie" gefeiert worden war, spielte 90 Minuten durch.

Mit 44 Punkten bleiben die Rossoneri unangefochtener Tabellenführer (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Neapel auf Platz zwei

Durch einen 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim AS Bari setzte sich der SSC Neapel (40 Punkte) wieder auf den zweiten Rang. Ezequiel Lavezzi (38.) und Edinson Cavani (87.) markierten die Treffer für Napoli.

Der AS Rom, der bereits am Samstag sein Heimspiel mit 3:0 gegen Cagliari Calcio gewonnen hatte, ist mit 38 Zählern Dritter.

Lazio und Inter lassen Federn

Die Verfolger Lazio Rom (37 Punkte) und Inter Mailand (35) haben nach Auswärtspleiten Boden eingebüßt.

Während Titelverteidiger Inter mit 1:3 (1:2) bei Udinese Calcio unterlag, musste sich Lazio ebenfalls mit 1:3 (1:2) beim FC Bologna geschlagen geben.

Erste Pleite unter Leonardo

Für Champions-League-Sieger Inter war es die erste Niederlage im sechsten Spiel unter dem neuen Trainer Leonardo.

In Udine war Inter, das im Achtelfinale der europäischen Königsklasse auf den FC Bayern trifft, durch Dejan Stankovic (16.) in Führung gegangen.

Ein Doppelschlag durch Cristian Zapata (21.) und Antonio di Natale (25.) brachte den Meister der letzten fünf Jahre aus dem Konzept, Maurizio Domizzi (69.) sorgte für die Entscheidung.

"2:0 hätte alles geändert"

"Wir haben auf einem schwierig bespielbaren Platz sehr gut begonnen, haben es aber verpasst, das 2:0 zu erzielen. Das hätte alles geändert", kommentierte Leonardo.

Zugleich lobte er den Auftritt der Gastgeber: "Sie haben sehr schnelle und technisch gute Spieler, die uns Schwierigkeiten gemacht haben. Trotzdem sehe ich nur eine Niederlage und kein Problem. Das ändert nichts an unserer Einstellung."

Der Inter-Coach hofft noch, in der Wintertransferperiode einen weiteren Angreifer holen zu können. "Falls es die Gelegenheit gibt, den Kader zu ergänzen, ist es wichtig, das zu machen", sagte er.

Roma feiert klaren Sieg

Der AS Rom hatte sich schon am Samstagabend mit einem 3:0-Erfolg über Cagliari zwischenzeitlich auf Platz zwei (38 Punkte) geschoben.

Kapitän Francesco Totti brachte die Hauptstädter durch einen verwandelten Foulelfmeter in der 22. Minute in Führung. Es war Tottis 195. Tor in der Serie A.

Nach Simone Perrottas Treffer zum 2:0 (70.) war es Jeremy Menez, der in einer einseitigen Partie in der 90. Minute den Schlusspunkt markierte.

Neapel nahm den Hauptstädtern aber durch den Sieg in Bari den zweiten Rang umgehend wieder ab.

Juventus stagniert

Juventus Turin kam bei Sampdoria Genua nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste damit die Chance, an Inter vorbei auf Platz fünf zu klettern.

US Palermo (1:0 gegen Brescia) und der FC Parma mit einem 2:0 gegen Catania Calcio feierten bereits am Samstag Heimsiege.

Der 21. Spieltag im Überblick:

Samstag:

US Palermo - Brescia Calcio 1:0 (0:0)

FC Parma - Catania 2:0 (0:0)

AS Roma - Cagliari 3:0 (1:0)

Sonntag:

Udinese Calcio - Inter 3:1 (2:1)

Chievo Verona - FC Genua 0:0 (0:0)

Sampdoria Genua - Juventus Turin 0:0 (0:0)

FC Bologna - Lazio Rom 3:1 (2:1)

AC Florenz - US Lecce 1:1 (0:1)

AS Bari - SSC Neapel 0:2 (0:1)

AC Milan - AC Cesena 2:0

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