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Gianvito Plasmati wechselte vor dieser Saison von Foggia nach Catania © getty

Helle Aufregung in Italien: Drei Catania-Profis lassen in der Liga die Hosen runter, der "Haupttäter" mimt das Unschuldslamm.

Catania - Nackte Tatsachen bei einem "Striptease-Freistoß" des sizilianischen Erstligisten Catania Calcio haben Italien in Aufruhr versetzt.

Drei Catania-Spieler warteten am Sonntag im Duell mit dem FC Turin (3:2) mit einer überraschenden Variante auf:

Kurz hinter der Mauer des Gegners bildeten sie eine weitere Reihe, um den Torhüter zu irritieren - Gianvito Plasmati ließ die Hosen sogar bis zu den Knien herunter, damit der Keeper nicht durch die Beine gucken konnte.

Das gewagte Experiment hatte Erfolg und wurde im Internet bereits zum begehrten Videoclip.

Torhüter Matteo Sereni sah den Schuss von Catanias Giuseppe Mascara zu spät und ließ den Ball ins Tor passieren (Ergebnisse und Tabelle) .

Colina geht auf die Barrikaden

Nun jedoch steht Plasmati in der Kritik:

Ex-Weltschiedsrichter Pierluigi Collina, derzeit italienischer Schiedsrichter-Koordinator, erwägt Strafmaßnahmen.

"Plasmatis Verhalten ist gegenüber den Gegnern respektlos. Ich habe die Schiedsrichter zur Ergreifung von Maßnahmen aufgerufen, sollte Plasmatis Verhalten künftig nachgeahmt werden", sagte Collina.

Plasmati verteidigte seinen "Striptease".

"Es war eine scherzhafte Geste, die gegenüber dem Gegner und dem Publikum nicht respektlos sein sollte. Man kann mir kein obszönes Verhalten vorwerfen, ich habe mich schließlich nicht richtig nackt gezeigt", sagte der 25-Jährige.

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