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Gianluigi Buffon stand beim3:0 im Pokal gegen Catania im Tor von Juventus © imago

In Italien rätselt man um den Gesundheitszustand von Torwart-Star Gianluigi Buffon. Den AC Mailand drücken Millionen-Schulden.

München - Bei Juventus Turin herrscht Rätselraten über den Gesundheitszustand von Torhüter Gianluigi Buffon.

Der viermalige Welttorhüter sollte nach dreimonatiger Verletzungspause am vergangen Sonntag gegen Lazio Rom eigentlich sein Punktspiel-Comeback im Tor des italienischen Rekordmeisters feiern.

Offiziell musste Buffon wegen einer Grippe aber erneut auf einen Einsatz verzichten und kann deshalb nach Angaben seines Klubs auch derzeit noch nicht trainieren.

Einsatz im Pokal

Am vergangenen Mittwoch hatte Buffon beim 3:0 im Pokal-Achtelfinalspiel gegen Catania Calcio nach dreimonatiger Verletzungspause wieder zwischen den Pfosten gestanden.

Italienische Medien spekulieren nun, dass der 30-Jährige wieder von schlimmen Rückenschmerzen geplagt wird, die ihm bereits in der Vergangenheit zu schaffen gemacht haben.

"Buffons Zustand wird zum Rätsel", schrieb die italienische Tageszeitung "La Repubblica" am Mittwoch.

Da der österreichische Ersatztorhüter Alexander Manninger wegen einer leichten Knieblessur einige Tage pausieren muss, könnte am Samstag im Punktspiel gegen AC Florenz der dritte Juve-Tormann Antonio Chimenti zum Einsatz kommen.

Sport1.de fasst weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammen.

Milan macht 30 Millionen Miese

Juves Ligakonkurrent AC Mailand plagen Sorgen anderer Art. Der 17-malige italienische Meisterhat im vergangenen Geschäftsjahr 2007/08 einen Verlust 30 Millionen Euro Verlust gemacht

In der Vorsaison waren es bereits 17 Millionen Euro gewesen.

Nach Angaben der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" sind die Personalausgaben bei Milan um 20 Prozent gestiegen. Sie machen 63,9 Prozent des Umsatzes des Klubs aus, der bei 259,8 Millionen Euro stabil ist.

166 Millionen Euro Personalkosten

Durch einen Verkauf von Kaka an den englischen Premier-League-Klub Manchester City, der 125 Millionen Euro Ablöse für den Brasilianer geboten hatte, hätte sich die finanzielle Lage des Klubs stark verbessert. Kaka hatte Manchester aber einen Korb gegeben.

Milan bezahlt 50 Fußballer, 39 Trainer bzw. Fachleute sowie acht Manager. Für das Personal wurden im letzten Geschäftsjahr 166 Millionen Euro aufgewendet.

Die Prämien betrugen 17,2 Millionen Euro. Die Verluste der Mailänder werden in der Regel vom Hauptaktionär, der Mailänder Medienholding Fininvest unter Kontrolle von Milan-Chef und Ministerpräsident Silvio Berlusconi, aufgefangen.

Geldstrafe für Real Madrid

Real Madrid muss für das Fehlverhalten einiger seiner Anhänger eine Geldstrafe von 3000 Euro bezahlen.

Der spanische Verband RFEF reagierte damit auf den Schiedsrichterbericht von Alfonso Perez Burrull, der nach der Begegnung gegen CA Osasuna am vergangenen Sonntag schriftlich darauf hingewiesen hatte, dass einige Real-Fans während des Spiels mit rechtsradikalen Gesten und Gesängen auf sich aufmerksam gemacht hätten.

Zudem seien Flaggen und Banner "mit extremistischen oder radikalen Symbolen" geschwenkt worden.

Die RFEF forderte die Madrilenen auf, künftig verschärft gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit ihrer Anhänger vorzugehen.

Mendoza des Dopings überführt

Der honduranische Nationalspieler Sergio Mendoza ist des Dopings überführt worden und muss mit einer Sperre durch den Weltverband FIFA rechnen.

Nach Angaben von Nationaltrainer Reinaldo Rueda habe der Abwehrspieler eine infektionshemmende Salbe benutzt, die offenbar eine verbotene Substanz enthalten habe.

Mendoza wurde beim WM-Qualifikationsspiel am 11. Oktober gegen Kanada (3:1) zur Dopingkontrolle ausgelost. Auch die B-Probe hatte ein positives Ergebnis gebracht.

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