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David Beckham hat bislang drei Spiele in der Serie A absolviert © getty

Die Rossoneri wollen sich mit dem Berater des Superstars treffen, der nicht in die USA zurück will. Das kommt dort gar nicht gut an.

Mailand - Der italienische Renommierklub AC Mailand will David Beckham länger als drei Monate verpflichten und wird nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" schon am Mittwoch Verhandlungen mit einem Berater des Mittelfeldspielers aufnehmen.

"Wir werden uns mit seinem Berater treffen. Wenn er sich mit Los Angeles Galaxy einigen kann, dann sind wir bereit, eine Ablöse zu bezahlen", erklärte Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani.

Der Berater und die Rossoneri wollen einen Weg suchen, um das eigentlich bis zum 8. März befristete Gastspiel von "Becks" bei den Lombarden fortzusetzen.

Beckham, der vom US-Profiklub Los Angeles Galaxy ausgeliehen ist, scheint sich intensiv mit einem festen Wechsel in die Modemetropole zu beschäftigen. Am Sonntag hatte er im Spiel gegen den FC Bologna sein erstes Tor im Milan-Dress erzielt. (Milan feiert erstes Beckham-Tor)

Galaxy-Coach Bruce Arena scheint aber nicht gewillt, Beckham abzugeben. "Wir haben eine Vereinbarung, und an dieser werden wir festhalten. Unseren Teil haben wir ja erfüllt", sagte der ehemalige Nationaltrainer der USA.

In Italien stärker gefordert

In der Serie A wird Beckham auf jeden Fall sportlich stärker gefordert als in der Major League Soccer (MLS) in Amerika.

Der 33-Jährige hatte erklärte, dass er von einer weiteren WM-Teilnahme mit England 2010 in Südafrika träume.

Dies erscheint leichter zu realisieren, sollte er dauerhaft bei Milan spielen.

Capello auf der Tribüne

Der englische Nationalcoach, der Italiener Fabio Capello, hat seinen Schützling bei Milan genauestens im Visier.

Beim nächsten Spiel am Mittwoch gegen den FC Genua wird Capello auf der Tribüne sitzen.

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