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Goran Pandev (l.) und Stefan Radu präsentieren den Fans die Coppa © imago

Die Römer sichern sich im Elfmeterschießen gegen Sampdoria Genua zum fünften Mal die Coppa Italia und rühren ihren Coach zu Tränen.

Rom - Lazio Rom hat zum fünften Mal den italienischen Pokal gewonnen.

Der Europapokalsieger von 1999 besiegte im Finale Sampdoria Genua mit 6:5 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es im Olympiastadion in Rom 1:1 gestanden.

Damit holte Lazio erstmals seit 2004 wieder den nationalen Pokal.

Zugleich sicherte sich der Tabellenzehnte der Serie A nach einer enttäuschenden Saison durch den Erfolg doch die Teilnahme an der Europa League.

"Meine Spieler haben diesen Erfolg verdient, nachdem sie in dieser Saison so oft gelitten haben", sagte Lazio-Trainer Delio Rossi mit tränenerstickter Stimme: "Diese Tränen zeigen, mit welcher Leidenschaft ich meiner Arbeit nachgehe. Der Sieg ist der Lohn für die vergangenen vier Jahre."

Sampdorias Coach Walter Mazzarri erwies sich als fairer Verlierer. Er gratulierte seinen "hervorragenden Spielern" zur gezeigten Leistung und dem Gegner zum Erfolg. "Es war ein würdiges Finale", meinte Mazzarri.

Zarates Führung reicht nicht

Lazio war bereits in der vierten Minute durch Mauro Zarate in Führung gegangen, doch Genua schaffte durch Giampaolo Pazzini (31.) noch den Ausgleich.

Im Elfmeterschießen brachte dann eine Parade von Lazio-Keeper Fernando Nestor Muslera im 13. Schuss gegen Hugo Armando Campagnaro die Entscheidung. Für die Römer hatte Ousmane Dabo den entscheidenden Elfer verwandelt.

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