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Francesco Totti spielt seit 1993 beim AS Rom und erzielte in 410 Ligaspielen 171 Treffer © getty

Die Mehrheitsanteile am AS Rom könnten bald der deutschen Unternehmerfamilie gehören. Sie bietet einen dreistelligen Millionenbetrag.

Rom - Die deutsche Unternehmerfamilie Flick bietet 287 Millionen Euro für den Erwerb der Mehrheitsanteile am italienischen Erstligisten AS Rom. (DATENCENTER: Serie A)

Am Freitag traten die Verhandlungen der deutsch-schweizerischen Finanzgesellschaft um den Unternehmer Volker Flick mit der italienischen Erdölgruppe Italpetroli in die entscheidende Phase.

Der italienische Rechtsanwalt Flicks rechnet damit, dass es bereits in der kommenden Woche zu einer Einigung kommt.

Neues Stadion?

Derzeit hält die Familie der Klubpräsidentin Rosella Sensi über Italpetroli noch einen 67-prozentigen Anteil an der Mannschaft um Kapitän Francesco Totti.

Das Flick-Imperium ist laut "Messaggero" bereit, weitere 300 Millionen Euro für den Bau eines neuen Stadions in Rom zu investieren.

227 Mio. Schulden

Die Mailänder Bank UniCredit, Gläubiger der schwer verschuldeten Italpetroli, drängt auf einen raschen Abschluss der Verhandlungen.

Italpetroli hat bei UniCredit Schulden in Höhe von 227 Millionen Euro. Der Aktienkurs des Vereins an der Mailänder Börse stieg am vergangenen Donnerstag angesichts der Spekulationen um 3,45 Prozent.

Mehr Erfolg für Flick?

Aufgrund der hohen Schuldenlast wird in Italien seit langem über einen Verkauf der Roma spekuliert.

Im vergangenen Jahr hatte der US-Unternehmer George Soros nach Medienangaben vergeblich 283 Millionen Euro für den Erwerb der Anteile geboten.

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