Nach fünf Niederlagen in sechs Meisterschaftsspielen scheint das Ende von Trainer Ciro Ferrara beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin besiegelt zu sein.

Bei einem Krisengipfel sollen sich Juve-Chef Jean-Claude Blanc und John Elkann, Vizepräsident der Autogruppe Fiat, dem Mehrheitsaktionär der "Alten Dame", bereits grundsätzlich über eine Entlassung Ferraras geeinigt haben.

Der 42-jährige Ferrara, der seit Mai den Klub trainiert, soll demnach den Verein noch im Pokalspiel gegen Meister Inter Mailand am Donnerstag und drei Tage später in der Liga gegen Lazio Rom betreuen.

In den Medien wird bereits heftig über die Nachfolge spekuliert. Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Tuttosport" soll bereits Kontakt mit Liverpool-Coach Rafa Benitez aufgenommen worden sein - ein Berater des Spaniers dementierte allerdings jeden Kontakt.

Auch die Namen des irischen Nationaltrainers Giovanni Trapattoni, früher selbst bei Juve tätig, und des Niederländers Guus Hiddink werden gehandelt. Als billigere Lösung kämen der ehemalige Nationalmannschaftscoach Dino Zoff sowie der frühere Chelsea-Trainer Gianluca Vialli infrage.

Der Verein könnte sich auch zu einer Übergangslösung entscheiden, bis Nationalcoach Marcello Lippi nach der WM in Südafrika wieder ungebunden wäre. Lippi hatte die Turiner bereits zweimal von 1994 bis 1998 und dann von 2001 und 2004 gecoacht und dabei fünf Meisterschaften geholt.

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