Der ehemalige Schiedsrichterkoordinator Paolo Bergamo und der Unparteiische Massimo De Santis haben beim italienischen Fußballverband (FIGC) einen Antrag auf Neuaufnahme des Manipulationsverfahrens von 2006 gestellt.

Bergamo hatte im Zuge des Skandals vor vier Jahren seinen Rücktritt einreichen müssen. De Santis, der eigentlich als Schiedsrichter für die WM in Deutschland vorgesehen war, wurde mehrere Monate lang gesperrt.

"Ich bin 2006 nicht zurückgetreten, um zu fliehen, sondern weil es wegen des angespannten Klimas keine Möglichkeit gab, mich mit Beweisen und Zeugnissen zu verteidigen. Jetzt bin ich bereit, alles zu klären", sagte Bergamo.

"Die Sportjustiz muss uns die Möglichkeit geben, uns zu verteidigen. Jetzt gibt es Fakten, die der Fußballverband berücksichtigen muss", sagte De Santis. Er bezog sich auf die Vorwürfe gegen Inter Mailands Präsident Massimo Moratti, der zuletzt belastet worden ist.

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