Juventus Turin unternimmt erste konkrete Schritte, um den Meisterschaftstitel 2006 zurückzubekommen, der dem Renommierklub 2006 wegen seiner Verwicklung in den Manipulationsskandal aberkannt worden war.

"Wir werden demnächst dem Fußballverband einen Antrag einreichen, damit wir den Titel zurückbekommen. Es gibt Regeln, die respektiert werden müssen. Juventus wird zwar nicht das Aufrollen alter Prozesse verlangen, wir haben aber ein Recht auf den Meisterschaftstitel 2006", sagte der neue Fiat-Präsident John Elkann in einem Interview mit der Turiner Tageszeitung "La Stampa". Fiat ist Mehrheitsaktionär des Turiner Fußballklubs.

Seit jeher behauptet Juventus, strenger als andere Klubs bestraft worden zu sein, die ebenfalls in den Sumpf des Skandals geraten waren. Bei dem in Neapel laufenden Prozess gegen 37 Manager und Schiedsrichter, legten die Rechtsanwälte von Juventus Turins Ex-Sportdirektor Luciano Moggi vergangene Woche angeblich belastende Mitschnitte von Telefongesprächen des heutigen Inter-Präsidenten Massimo Moratti vor.

Daraus gehen Kontakte zwischen Moratti und dem früheren Schiedsrichterkoordinator Paolo Bergamo hervor.

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