Bayern Münchens Champions-League-Finalgegner Inter Mailand hat den ersten Schritt zum ersehnten Triple gemacht. Am Mittwochabend holten die Lombarden zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte den italienischen Pokal.

Das Team von Star-Trainer Jose Mourinho setzte sich dank eines Tores des Argentiniers Diego Milito aus der 40. Minute gegen den AS Rom durch, der auch im Rennen um die Meisterschaft letzter Inter-Rivale ist.

In der 54. Minute ließen die Römer die Riesenchance zum Ausgleich aus, als Juan nach einem Totti-Freisoß aus sieben Metern über das leere Tor köpfte. In der 88. Minute brannten bei Roma-Kapitän Francesco Totti die Sicherungen durch.

Frustriert und ohne jegliche Chance auf den Ball, grätschte er Inter-Stürmer Mario Balotelli mit voller Absicht von hinten in die Beine. Die logische Konsequenz war die Rote Karte.

Sollte Mailand auch zum fünften Mal in Folge und zum 18. Mal insgesamt den Scudetto gewinnen, würde zum Triple nur noch der Champions-League-Triumph am 22. Mai in Madrid gegen die Bayern fehlen.

Auch die Münchner haben allerdings in dieser Saison die Chance, drei Titel zu gewinnen. Nach der fast sicheren Meisterschaft treffen sie im Pokalfinale auf Werder Bremen.

Für Inter war es das fünfte Pokalfinale in den letzten fünf Jahren. Geholt hatten sie die Trophäe allerdings zuletzt 2006.

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