Mittelstürmer Luca Toni vom AS Rom bangt um seine sportliche Zukunft. Nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" will der römische Traditionsklub die Leihgabe des Deutschen Meisters Bayern München am Saisonende nicht mehr fest übernehmen.

Die hohe Ablösesumme, die die Roma für Toni an die Bayern zahlen müsste, und das Alter des Spielers hätten Klubpräsidenten Rosella Sensi bewogen, auf den Spieler zu verzichten, schrieb das Blatt.

"Eine Zukunft beim FC Bayern wird es nicht geben, das muss man realistisch sehen", sagte Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag in der SPORT1-Sendung Doppelpass.

Rummenigge forderte Toni auf, bei der Suche nach einem Klub selbst aktiv zu werden. "Es liegt an ihm und seinem Agenten, in Italien eine Lösung zu finden." Eine Rückkehr zum deutschen Rekordmeister kommt für Toni aufgrund seines angespannten Verhältnisses zu Trainer Louis van Gaal nicht infrage.

Die zunächst große Begeisterung für den Weltmeister von 2006 ist in der italienischen Hauptstadt zuletzt stark abgekühlt. Mit Kapitän Francesco Totti harmonierte Toni nicht besonders. Der Angreifer selbst hatte jedoch immer wieder betont, er wolle am liebsten beim Spitzenklub aus der italienischen Hauptstadt bleiben.

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