Nach dem unrühmlichen Aus der italienischen Nationalmannschaft bei der WM ergreift der Verband erste Maßnahmen zur Förderung einheimischer Talente.

Ab der nächsten Saison dürfen die Serie-A-Klubs nur noch einen Nicht-EU-Ausländer und nicht mehr zwei wie bisher unter Vertrag nehmen. Dies beschloss der Verbandsrat.

Er setzte diesen Beschluss trotz der Opposition der italienischen Liga durch. "Wir müssen den italienischen Nachwuchs fördern", erklärte Sergio Campana, Präsident der italienischen Spielergewerkschaft AIC.

Kritisch äußerte sich dagegen Liga-Präsident Maurizio Beretta. "Die Zahl der Nicht-EU-Ausländer einzuschränken, die in den italienischen Klubs spielen dürfen, wird nicht die Probleme des Fußballs lösen, sondern vor allem den Spitzenvereinen Probleme schaffen, die die meisten Ausländer unter Vertrag stellen", so Beretta.

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