Der argentinische Mittelfeldspieler Mauro Zarate vom italienischen Erstligisten Lazio Rom muss sich vor der Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes verantworten.

Der 23-Jährige soll am 14. März im Spiel gegen Bari (0:2) inmitten von Lazio-Fans auf der Tribüne des Olympia-Stadions in Rom seine Teamkollegen mit einem faschistischen Gruß gefeiert haben.

Das Bild von Zarates "römischem Gruß" mit gestreckter rechter Hand war von allen großen italienischen Zeitungen veröffentlicht worden. Zarate selbst hatte anschließend alle Vorwürfe bestritten. "Mauro weiß nicht mal, wer Hitler und Mussolini sind", sagte Zarates Manager und Bruder Sergio. Verherrlichung des Faschismus ist in Italien gesetzlich verboten.

Bereits 2006 war der damalige Lazio-Kapitän Paolo Di Canio in Meisterschaftsspielen gegen Livorno und Juventus mit dem als faschistisches Symbol geltenden "römischen Gruß" auf seine Anhänger zugelaufen und wurde dafür jeweils zu einer Sperre von einem Spiel und einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.

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