Die Pleite der Squadra Azzurra bei der Fußball-WM in Südafrika hat vor allem die Wirtschaft verschreckt. Die Großsponsoren haben ihre Investitionen in die Serie A, die in einer Woche in die Saison startet, um 23 Prozent reduziert.

Hatten Unternehmen im vergangenen Jahr noch Sponsoren-Engagements mit einem Gesamtwert von 75 Millionen Euro, so sind es in der kommenden Spielzeit noch 57,7 Millionen Euro.

Das sei gerade einmal ein Drittel dessen, was in der englischen Premier League investiert wird, hieß es in der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".

Den besten Sponsorvertrag hat der AC Mailand, der in Besitz des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ist. Eine arabische Fluggesellschaft (Fly Emirates) löst einen Wettanbierter ab und zahlt zwölf Millionen Euro jährlich. Die Vertrag läuft über vier Jahre.

Champions League-Sieger Inter Mailand erhält von einem großen Reifenhersteller 9,2 Millionen Euro pro Jahr. Rekordmeister Juventus Turin erhält von einem Wettanbieter acht Millionen Euro.

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