Die italienische Serie A will ihre Klubs zum Sparen zwingen. Die Liga-Verantwortlichen haben einen Acht-Punkte-Plan veröffentlicht, der den Vereinen als Basis für eine mittelfristige Reduzierung der Kosten dienen soll.

Das von Ligachef Maurizio Beretta vorgestellte Konzept sieht vor, die Spielergehälter künftig stärker an die sportlichen Leistungen und an die Klubeinnahmen zu binden. Über das Modell sollen die Vereine am kommenden Montag bei einem Treffen in Rom abstimmen.

"Die neuen UEFA-Regeln drängen die Klubs zu einer stärkeren Ausgewogenheit zwischen Ausgaben und Einnahmen, ansonsten droht ihnen der Ausschluss aus europäischen Wettkämpfen", sagte Beretta.

Zuvor hatte UEFA-Präsident Michel Platini die italienischen Klubs aufgefordert, ihre Ausgabenpolitik zu überdenken. Der Franzose reagierte damit auf Berichte, wonach die Vereine in dieser Saison über eine Milliarde Euro an Spielgergehältern zahlen.

Laut Platini könne sich die Serie A die Bundesliga-Klubs zum Vorbild nehmen. "Sie beweisen, dass ein strenger Umgang mit den Kosten und den Spielergehältern den Klubs ermöglicht, sich an die neuen Finanzregeln anzupassen", sagte Platini.

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