Der italienische Serie-A-Klub Sampdoria Genua fordert von seinem entlassenen Stürmerstar Antonio Cassano eine Entschädigung.

Der Verein reichte bei der Liga den Antrag ein, Cassano wegen des verbalen Angriffs auf Klubpräsident Riccardo Garrone bestrafen zu können. Das Verhalten des 26-jährigen sei "schwer beleidigend und respektlos" gewesen, teilte Sampdoria mit.

Cassano hatte sich wegen seines Ausrasters entschuldigt. Er erklärte sich sogar bereit, auf eine Million Euro seines Jahresgehalt von 2,7 Millionen zu verzichten, um weiterhin in Genua spielen zu können. "Ich habe mich bei Garrone und vor dem ganzen Land entschuldigt, doch man behandelt mich weiter wie einen Terroristen", sagte der Süditaliener.

Cassano, der erst im August von Italiens Nationalcoach Cesare Prandelli zurück in die Squadra Azzurra berufen worden war, hatte Garrone vor Funktionären und Spielern wüst beschimpft. Zu dem Streit war es gekommen, weil sich der Nationalspieler geweigert hatte, mit seinem Verein an einer Preisverleihung teilzunehmen.

Cassano wollte den Abend lieber mit seiner schwangeren Frau verbringen. Lang dürfte Cassano nicht arbeitslos bleiben. Der Präsident des italienischen Erstligisten US Palermo, Maurizio Zamparini, erklärte sich bereit, Cassano unter Vertrag zu stellen.

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