Aus Protest gegen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter hat der Chef des italienischen Erstligisten US Palermo, Maurizio Zamparini, angekündigt, seinen Verein verkaufen zu wollen.

Seiner Meinung nach sei sein Klub schwer benachteiligt worden.

"Ich werde eine Bank beauftragen, den Klub zu verkaufen. Das ist einfach nicht mehr Sport. Ich fühle mich von einer Welt verraten, in der die sportlichen Werte stets ignoriert werden, wo nur das Geld regiert und drei, oder vier Klubs mit allen Mitteln um die Titeln kämpfen", schrieb Zamparini in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief.

Der Geduldsfaden riss dem Palermo-Präsidenten wegen der angeblichen Fehler des Unparteiischen Luca Banti beim Meisterschaftsspiel AC Mailand-Palermo am Mittwochabend.

Den fragwürdigen Schiri-Entscheidungen hätten die Mailänder den 3:1-Sieg zu verdanken, so Zamparini.

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