Der FC Bologna steht vor der Pleite. Seit Juli erhalten die Spieler des italienischen Serie-A-Klubs kein Gehalt mehr.

Der Verband leitete daher ein Disziplinarverfahren gegen den Traditionsverein ein, nachdem dieser seinen Steuerverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Dies berichteten italienische Medien am Freitag.

Bologna droht jetzt der Abzug von drei Punkten, was das Team, das nach zwölf Spieltagen auf Platz 15 der Tabelle rangiert, schwer treffen würde. Außerdem musste der Verein das Trainingslager in Casteldebole verlassen, weil die anfallenden Kosten nicht beglichen werden konnten.

Die Schwierigkeiten hatten begonnen, nachdem der langjährige Vereinspräsident Renzo Menarini den Klub im Juli an den sardischen Immobilienlöwen Sergio Porcedda verkauft hatte. In vier Monaten hat dieser jedoch wohl noch keine einzige Rate gezahlt. Einzige Garantie in den Händen des ehemaligen Besitzers ist ein Scheck in Höhe von drei Millionen Euro.

"Um die Pleite des Klubs abzuwenden, sind wir bereit, auf dieses Geld zu verzichten und einen neuen Käufer zu suchen", ließ die Familie Menarini verlauten.

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