Die italienischen Profis treten in den Streik. Nachdem die Spielergewerkschaft AIC in Verhandlungen mit der Serie A über einen neuen Kollektiv-Vertrag keine Einigung erzielt hat, legen die Akteure am 11./12. Dezember ihre Arbeit nieder.

"Es gibt keine andere Lösung, weil wir keine Einigung gefunden haben", sagte der AIC-Vizepräsident Leonardo Grosso am Dienstag.

Nachdem die Verhandlungen im Oktober abgebrochen worden waren, hatte die Spielergewerkschaft der Liga eine Frist bis Dienstag gesetzt.

Die Profis der Serie A wehren sich gegen die von den Klubs angestrebte Beschneidung ihrer Rechte bei Transfers.

Die Klubs wollen in Zukunft Spieler ohne deren Zustimmung transferieren können, sofern den Profis dabei kein finanzieller Verlust oder sportlicher Abstieg droht.

Dies lehnen die Profis ab. Ein Vermittlungsversuch des italienischen Verbandes (FIGC) war gescheitert.

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