Sampdoria Genua muss seinen entlassenen Stürmerstar Antonio Cassano weiterbeschäftigen. Das entschied am Donnerstag ein Schlichtungsgericht der italienischen Serie A.

Der Klub muss künftig allerdings nur noch die Hälfte des Gehalts zahlen.

Cassano war nach einem Streit mit Vereinspräsident Riccardo Garrone entlassen worden und hatte von seinem Ex-Klub eine Entschädigung von einer Million Euro verlangt.

Das Schlichtungsgericht beschloss dagegen, dass das in seinem bis 2013 laufenden Vertrag veranschlagte Gehalt von jährlich über fünf Millionen Euro von nun an halbiert wird.

Der 28-jährige Cassano, der erst im August von Italiens Nationalcoach Cesare Prandelli zurück in die "Squadra Azzurra" berufen worden war, hatte Garrone im Oktober vor Funktionären und Spielern verbal heftig attackiert.

Zu dem Streit war es gekommen, weil sich der Nationalspieler geweigert hatte, mit seinem Verein an einer Preisverleihung teilzunehmen. Cassano wollte den Abend lieber mit seiner schwangeren Frau verbringen.

Cassano hatte sich bei Garrone wiederholt öffentlich entschuldigt, der Sampdoria-Präsident war jedoch hart geblieben.

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