Trotz der Spannungen mit Vereinspräsident Massimo Moratti will Rafael Benitez als Trainer des italienischen Meisters Iner Mailand nicht das Handtuch werfen.

"Ich bin immer noch Inters Trainer, ich bin nicht gefeuert worden. Jetzt bin ich in Liverpool, um Urlaub zu machen", wird Benitez in den italienischen Medien zitiert. "Ich will mich ausruhen, um mich mit frischen Kräften wieder ans Werk zu machen."

Laut "Gazzetta dello Sport" bemüht sich der 50 Jahre alte Coach um eine Versöhnung mit Moratti. Nachdem sich Benitez offen über mangelnde Unterstützung für seine Arbeit beschwert und den Klub wegen fehlender Spielerkäufe kritisiert hatte, ist Inters mächtiger Vereinspräsident verärgert.

Angeblich ist Moratti schon auf der Suche nach einem Nachfolger für den Spanier, der im Sommer das schwere Erbe des erfolgreichen Trainers Jose Mourinho angetreten hatte.

Morattis Anwälte prüfen derzeit, ob Benitez' Attacke gegen ihren Mandanten Grund genug für eine Auflösung des Vertrags darstellt. Im Fall einer Entlassung müsste Inter dem Spanier acht Millionen Euro Abfindung plus Prämien zahlen.

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