Das Interesse der italienischen Fußball-Fans an der Serie A sinkt weiter. Die Zuschauerzahl in der Eliteklasse war in der Hinrunde zum zweiten Mal in Folge rückläufig. In dieser Saison sahen die Spiele durchschnittlich nur noch 23.800 Zuschauer, das sind 6,8 Prozent weniger als in der vergangenen Spielzeit.

Die Bundesliga lockte mit durchschnittlich 42.209 Besuchern in der Hinrunde fast doppelt so viele Besucher an.

Den größten Rückgang verzeichnete in Italien Vizemeister AS Rom mit 24 Prozent, die Spiele des Rekordmeisters Juventus Turin sahen im Schnitt fünf Prozent weniger Zuschauer. Gegen den Trend verbuchten Champions-League-Sieger Inter Mailand (plus 13,5) und der derzeitige Spitzenreiter AC Mailand (11,5) einen Zuwachs.

Die Spielergewerkschaft AIC zeigte sich zutiefst besorgt. Leere Stadien seien ein Phänomen, mit dem sich der italienische Fußball unbedingt auseinandersetzen müsse. Es werde zu häufig gespielt, das Fernsehen sorge dafür, dass immer weniger Leute in die Stadien gingen. Auch die veralteten Arenen seien ein Grund.

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