Dem italienischen Erstligisten FC Bologna sind wegen nicht erfolgter Gehaltszahlungen zwei weitere Punkte abgezogen worden. Das gab der italienische Fußballverband (FIGC) am Donnerstag bekannt.

Bereits Anfang Dezember war der Klub aufgrund finanzieller Unregelmäßigkeiten mit dem Abzug eines Zählers bestraft worden.

Damit muss der angeschlagene Verein, der erst vor vier Wochen an den Unternehmer Massimo Zanetti - Besitzer des international bekannten Kaffeerösters Segafredo - verkauft worden war, einen neuen Rückschlag verkraften.

In der Tabelle liegt Bologna, das zwischen Juli und September den Spielern und dem Trainer die Gehälter schuldig geblieben war, mit 22 Zählern nur noch vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

Im Dezember war Bologna bestraft worden, weil der Klub von Mai bis Juni die Steuern nicht korrekt bezahlt hatte. Das kostete den Klub einen Punkt, zudem wurden Vereinschef Sergio Porcedda und Geschäftsführer Silvino Marras mit einer Sperre von jeweils sechs Monaten belegt.

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