Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat seinen früheren Trainer Josep Guardiola vom spanischen Meister FC Barcelona scharf kritisiert.

"In Barcelona habe ich festgestellt, wie schnell sich der Fußball verändern kann. Mein Problem in Barcelona war ein Mensch, der Philosoph (Trainer Pep Guardiola, Anm. d. Redaktion). Sonst hatte ich mit keinem ein Problem. Es gibt keinen, der sagen kann, dass ich etwas falsch gemacht habe", sagte der Schwede vom AC Mailand im Interview mit "Eurosport".

Über Monate habe Guardiola kein einziges Wort mit ihm gesprochen. "Wenn dich keiner mehr motiviert, dann kämpfst du auch nicht mehr. Deshalb gibt es ja Trainer. Für Jose Mourinho hätte ich rausgehen und töten können. Er hat mich unglaublich motiviert und angestachelt", sagte der als extrovertiert geltende Ibrahimovic.

Der Stürmer war 2009 für 70 Millionen Euro von Inter Mailand zum FC Barcelona gewechselt. Guardiola hätte das System der Katalanen nach Meinung des 29-Jährigen mehr auf ihn umstellen sollen. "Du änderst das Spiel für ihn, denn du hast ihn ja nicht gekauft, damit er sich die Vögel in den Bäumen anguckt." Momentan spielt Ibrahimovic auf Leihbasis beim AC Mailand, wo er in insgesamt 19 Spielen 12 Tore erzielte.

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