Eine Diskussion über die Verteilung der TV-Gelder auf die italienischen Vereine ist in eine wüste Schlägerei zwischen zwei namhaften Klubpräsidenten ausgeartet. Es flogen die Fetzen und Fäuste zwischen Claudio Lotito, dem Präsidenten von Lazio Rom, und Aurelio De Laurentiis, dem Boss des SSC Neapel.

Bei einem Abendessen mit allen Vereinschefs der Serie A hatte Lotito gefordert, Napoli die Zahlungen zu kürzen. Der Grund: Die Zahl der Fans sei beim ehemaligen Verein von Diego Maradona wesentlich niedriger als bei Lazio.

Nach dieser Argumentation ging De Laurentiis auf den Lazio-Chef erst verbal und dann handfest los: Ein Faustschlag traf Lotito zwischen Schulter und Hals. Adriano Galliani, Geschäftsführer des AC Mailand, musste persönlich eingreifen, um die beiden Streithähne zu trennen, berichtete die italienische Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Galliani.

Am Sonntag treffen Neapel und Lazio auf dem Spielfeld aufeinander.

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